{"id":17,"date":"2016-01-08T14:14:44","date_gmt":"2016-01-08T13:14:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/?page_id=17"},"modified":"2016-03-24T15:13:30","modified_gmt":"2016-03-24T14:13:30","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/index.php\/die-spisi\/geschichte\/","title":{"rendered":"\u00abSpisi\u00bb-Geschichte"},"content":{"rendered":"<h4>\u00dcber 150 Jahre Nahrung f\u00fcr K\u00f6rper und Geist&#8230;<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8 alignleft\" src=\"http:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/cropped-160108_Spisi_Fahne_02_Icon-e1452241746441-300x300.jpg\" alt=\"cropped-160108_Spisi_Fahne_02_Icon-e1452241746441.jpg\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/cropped-160108_Spisi_Fahne_02_Icon-e1452241746441-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/cropped-160108_Spisi_Fahne_02_Icon-e1452241746441-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/cropped-160108_Spisi_Fahne_02_Icon-e1452241746441-270x270.jpg 270w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/cropped-160108_Spisi_Fahne_02_Icon-e1452241746441-230x230.jpg 230w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/cropped-160108_Spisi_Fahne_02_Icon-e1452241746441-192x192.jpg 192w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/cropped-160108_Spisi_Fahne_02_Icon-e1452241746441-180x180.jpg 180w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/cropped-160108_Spisi_Fahne_02_Icon-e1452241746441-32x32.jpg 32w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/cropped-160108_Spisi_Fahne_02_Icon-e1452241746441.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die Geschichte der Winterthurer Speisegesellschaft f\u00fchrt zur\u00fcck in die Zeit als sich in Winterthur die Arbeiterschaft zu organisieren begann. Die nachfolgende Geschichte basiert auf der Jubil\u00e4umsschrift \u00ab125 Jahre Speisegesellschaft Winterthur vorm. Allgem. Arbeiterbildungsverein 1864-1989\u00bb, verfasst von Hans B\u00f6siger 1989. Zusammengefasst und redigiert durch Heinz B\u00e4chinger im <a href=\"http:\/\/www.winterthur-glossar.ch\/app\/default\/pub\/fw.action\/wine.article?ce_id=131&amp;ce_name=Organisation\" target=\"_blank\">Winterthurer Glossar.<\/a><\/p>\n<p>Die Geschehnisse gehen bis zum 17.Februar 1835 zur\u00fcck. Damals berichtete Statthalter Sulzer an den Polizeirat nach Z\u00fcrich, dass vier Fremde, die aus Frauenfeld zugezogen seien, unter den Fremdarbeitern &#8211; sprich Handwerksburschen &#8211; Druckschriften verteilt und einen Unterst\u00fctzungsverein gegr\u00fcndet h\u00e4tten. Ihre Versammlungen fanden in einer hiesigen Pintenschenke (vermutlich im Restaurant &#8222;Steinbock&#8220; in der Marktgasse) statt. Neben den Unterst\u00fctzungsfragen f\u00fcr kranke Handwerksburschen bestanden die Versammlungen im Wesentlichen aus dem Lesen von Arbeiterliteratur. Das Gelesene wurde dann diskutiert und mitunter wurde auch gesungen. In der ersten Nummer der Publikation &#8222;Nordlicht&#8220;, einer Gr\u00fcndung der beiden Studenten Erhardt und Kratz in Z\u00fcrich, steht: <em>&#8222;Vertraut auf Euch selbst, Ihr Arbeiter, Handwerker und Bauern, die Ihr von Hochmut und Herrschaft fern, in reger T\u00e4tigkeit ein anspruchsloses Leben f\u00fchrt! Ihr seid der Kern des Volkes, an Euch ist&#8217;s, den Wurm zu zertreten, der an der innersten Marke des Volkes nagt. Sch\u00fcttelt sie ab, die Fesseln, die arbeitsscheue M\u00fcssigg\u00e4nger Euch schmieden.&#8220;<\/em> Obschon den Mitgliedern des Unterst\u00fctzungsvereins keine strafbaren Handlungen vorgeworfen werden konnten und obschon die hiesigen Handwerksmeister den Mitgliedern die besten Arbeitszeugnisse ausstellten, wurden alle von den Beh\u00f6rden aus dem Kanton Z\u00fcrich ausgewiesen. Dies geschah teilweise auch auf Druck der deutschen, \u00f6sterreichischen und franz\u00f6sischen Regierungen, die eine regelrechte Hetze gegen die Schweiz betrieben mit der Begr\u00fcndung, die Schweiz sei ein Sammelbecken revolution\u00e4rer Bewegungen. Dass mit dieser Ausweisung die Zerschlagung von Unterst\u00fctzungsvereinen der Handwerkburschen nicht gelang, beweist die Existenz eines &#8222;Deutschen Arbeitervereins Harmonie&#8220; in den Jahren 1842 bis 1850. Auch dieser Verein wurde aufgel\u00f6st und seine Mitglieder ausgewiesen. Ein gleiches Schicksal erlitten auch die befreundeten deutschen Arbeitervereine in Genf, Lausanne, La Chaux-de-Fonds, Fleurier, Freiburg, Bern, Pruntrut, St. Immer, Burgdorf, Thun, Z\u00fcrich und Schaffhausen. Die Vereine in Aarau, Luzern, Glarus, Chur und Herisau wurden unter polizeiliche Aufsicht gestellt.<\/p>\n<p>Nicht entmutigt durch die Aufl\u00f6sung des Vereins &#8222;Harmonie&#8220;, stellte noch im gleichen Jahr 1850 der Schullehrer J.J. Weiss den Beh\u00f6rden ein Gesuch zur Gr\u00fcndung eines Lese- und Gesangsvereines. Nach polizeilicher \u00dcberpr\u00fcfung der Gr\u00fcndungsmitglieder, die aus deutschen und Schweizer Arbeitern bestanden, wurde der Verein bewilligt. Die Beteiligung der Schweizer Arbeiter an der Gr\u00fcndung des Vereins, die mit grosser Wahrscheinlichkeit Mitglieder des 1848 gegr\u00fcndeten &#8222;Gr\u00fctli-Vereins&#8220; waren, kann als ein Akt der Solidarit\u00e4t gegen\u00fcber den deutschen Handwerksburschen angesehen werden. Eine Vereinsgr\u00fcndung konnte mit ihrer Mitgliedschaft eher erwirkt werden. Diese Neugr\u00fcndung kann nun als Anfang des &#8222;Allgemeinen Arbeiter- Bildungs-Vereins&#8220; angesehen werden. Der Lese- und Gesangsverein nannte sich je nach den Zeitumst\u00e4nden auch: Harmonie Winterthur, Deutscher Verein Winterthur, Deutscher Verein Eintracht Winterthur, Deutscher allgemeiner Arbeiter Bildungsverein &#8211; und zuletzt schlicht: Allgemeiner Arbeiter-Bildungs-Verein. Diese Vereine bestanden aus Untersektionen, das waren die Gesangssektion, die Turnsektion, der dramatische Klub und die Speisegesellschaft. Der Hauptverein hat sich im Laufe der Zeit von einem Lese- und Gesangsverein in einen bewusst sozialdemokratischen Verein gewandelt, der Mitglied der ersten Arbeiterunion Winterthur und Initiant der Gr\u00fcndung der zweiten Arbeiterunion war, die heute noch besteht. Haupts\u00e4chlich befasste sich der Hauptverein mit der politischen Weiterbildung, organisierte Ausfl\u00fcge und Abendunterhaltungen sowie Christbaumfeiern. Insbesondere war er auch langj\u00e4hriger Organisator der Lassalle-Feiern in Winterthur (Ferdinand Lasalle (1828-1864) war Gr\u00fcnder des Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV)).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-75 size-medium\" src=\"http:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Fahne_tot_kopie-300x142.jpg\" alt=\"Fahne_tot_kopie\" width=\"300\" height=\"142\" srcset=\"https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Fahne_tot_kopie-300x142.jpg 300w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Fahne_tot_kopie-768x365.jpg 768w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Fahne_tot_kopie-1024x486.jpg 1024w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Fahne_tot_kopie.jpg 1300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>Die Speisegesellschaft als Sektion<\/h5>\n<p>Im Mai 1864 versammelten sich einige Mitglieder des deutschen Vereins Winterthur im Kasino zur ersten Sitzung der &#8222;Aktion\u00e4re der Speise-Assoziation &#8222;. Diese richtete dann bei B\u00e4ckermeister Ehrensberger in der Paulstrasse die erste Pension ein. Diese Pension war eine wichtige Verpflegungsstelle f\u00fcr ledige Handwerker. F\u00fcr durchreisende Handwerksburschen, die vorwiegend aus dem Norden stammten, war sie eine gesuchte Relaisstation. Die Pension\u00e4re mussten Mitglieder des Hauptvereins sein und zus\u00e4tzlich der Speisegesellschaft ein Eintrittsgeld leisten, das erst beim Austritt oder Weiterzug wieder ausbezahlt wurde. Der Hauptverein festigte sich und die soziale Institution \u201eSpeisegesellschaft\u201c warf einen kleinen \u00dcberschuss ab. Dies veranlasste den Hauptverein, an der Haldenstrasse ein eigenes Vereinshaus bauen zu lassen, in das die Speisegesellschaft einzog. Die Umtriebe mit dem eigenen Vereinshaus und schlechte Zeiten \u00fcberstiegen die Kr\u00e4fte des Hauptvereins, der dann gen\u00f6tigt war, das Haus 1880 an Metzgermeister Vogt zu verkaufen und gleich wieder zu mieten. Obwohl Metzgermeister Vogt der haupts\u00e4chliche Fleischlieferant der Speisegesellschaft war, entwickelte er sich, je l\u00e4nger, je mehr, zu einem Mieter-Vogt. St\u00e4ndige Mietzinsaufschl\u00e4ge bewogen dann den Hauptverein, Ausschau nach einer anderen Liegenschaft zu halten. Am 1.Juli 1894 konnte er das Haus Hintergasse 31, heute Steinberggasse 31, f\u00fcr 36\u2018000 Franken k\u00e4uflich erwerben.<\/p>\n<p>Der Hauptverein und seine Sektionen waren eingebunden in der &#8222;Landesorganisation der deutschen und \u00f6sterreichischen-ungarl\u00e4ndischen Sozialdemokraten in der Schweiz&#8220;, sp\u00e4ter in der &#8222;Sozialdemokratischen Landes-Organisation der internationalen Arbeitervereine in der Schweiz.&#8220; Im Jahre 1912 bestanden, sowohl in Mailand und Turin als auch in vierzig Orten \u00fcber die ganze Schweiz verteilt, solche Vereine.<\/p>\n<h5>T\u00e4tigkeit<\/h5>\n<p>F\u00fcr die ganze Wochenkost, Fr\u00fchst\u00fcck-, Mittag-und Abendessen waren 1901 Fr. 9.50 zu bezahlen. Die Kost war gut und kr\u00e4ftig und wurde in gen\u00fcgender Quantit\u00e4t geboten. Zweifellos bot keine einzige der zahlreichen Kostgebereien f\u00fcr das gleiche Geld eine der Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t nach so befriedigende Kost, wie die Speisegesellschaft. Die Speisegesellschaft lieferte jedem Kostteilnehmer das &#8222;Volksrecht\u201c. Es war ein interessanter Anblick, wenn auf dem zum Nachtessen gedeckten Tisch jeder Teller mit dem Parteiblatt bedeckt war, das zuallererst in die Hand genommen werden musste und auch fleissig gelesen wurde. 1903 wurden an organisierte reisende Genossen 861 Essen gratis ausgeteilt. Die Unterst\u00fctzten verteilten sich auf 55 Berufe. Der Nationalit\u00e4t nach waren die Durchreisenden 532 Deutsche, 141 \u00d6sterreicher, 114 D\u00e4nen, 67 Schweizer, 2 Franzosen, 2 Serben, 2 Norweger und 1 Italiener.<\/p>\n<p>1907 konnte die Speisegenossenschaft zufrieden auf das verflossene Gesch\u00e4ftsjahr zur\u00fcckblicken. Sie hatte eine durchschnittliche Mitgliederzahl von 123 Personen. Bed\u00fcrftigen Mitgliedern wurden (wegen Alters, Krankheit und Arbeitslosigkeit) das Kostgeld um insgesamt Fr. 430.50 erm\u00e4ssigt. An durchreisende Genossen wurden 2205 Gratisessen abgegeben. Daran leisteten die Gewerkschaften einen Betrag von Fr. 330.50.<\/p>\n<h5>Erster Weltkrieg<\/h5>\n<p>Der Erste Weltkrieg hatte in der Speisegesellschaft deutliche Spuren hinterlassen. Die schlechtere Wirtschaftslage und die Vorahnung des kommenden Krieges liess die Mitgliederzahl im Jahre 1913 auf 112 sinken, wobei 165 Mitglieder aufgenommen wurden und 172 austraten. 1914, nach Ausbruch des Krieges, \u00e4nderte sich dieses Bild schlagartig. In den ersten f\u00fcnf Kriegsmonaten konnte dann der Pensionsbetrieb noch mit 55 Mitgliedern (25 Schweizern, 17 Deutschen, 12 \u00d6sterreichern und einem D\u00e4nen) weitergef\u00fchrt werden. Freud und Leid waren ganz innige Nachbarn geworden. Noch am 17.Mai 1914 feierte die Speisegesellschaft ihr &#8222;50-j\u00e4hriges Stiftungsfest&#8220;, das der Pr\u00e4sident Pfosser mit Freude und Eifer organisiert hatte. Als \u00d6sterreicher zog er wenige Wochen sp\u00e4ter in den Krieg, geriet in russische Gefangenschaft und wurde nach Sibirien verschickt. Genosse Ulpe war auf dem franz\u00f6sischen Kriegsschauplatz gefallen, und es wurde von vielen verwundeten Mitgliedern berichtet. Der Nationalismus versetzte der internationalen Arbeiterbewegung einen schweren Schlag. Trotzdem ging der Unterst\u00fctzungs- und Solidarit\u00e4tsgedanke in der Speisegesellschaft nicht verloren. W\u00e4hrend der ganzen Kriegsdauer wurde den Frauen, deren M\u00e4nner im Milit\u00e4r- oder Kriegsdienst standen, das Essen verbilligt und den Kindern teilweise gratis abgegeben.<\/p>\n<h5>Die Speisegesellschaft als eigenst\u00e4ndiger Verein<\/h5>\n<p>Das gleichzeitige Wirken von Gr\u00fctliverein, Allgemeinem Arbeiter-Bildungsverein und der aufkommenden Sozialdemokratischen Partei in Winterthur und den unmittelbaren Vororten gelang -obschon alle diese Vereine zusammen mit den Gewerkschaften die Arbeiterunion bildeten- nicht immer reibungslos. Im Allgemeinen Arbeiter-Bildungs-Verein wurde eher das revolution\u00e4re internationale Gedankengut und im Gr\u00fctliverein der demokratische schweizerische Weg vertreten. Um zu einer einheitlichen <a href=\"http:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/index.php\/geschichte\/gru%cc%88ndungsprotokoll_1864\/\" rel=\"attachment wp-att-209\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-209\" src=\"http:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Gru\u0308ndungsprotokoll_1864.jpg\" alt=\"Gru\u0308ndungsprotokoll_1864\" width=\"480\" height=\"548\" srcset=\"https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Gru\u0308ndungsprotokoll_1864.jpg 480w, https:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Gru\u0308ndungsprotokoll_1864-263x300.jpg 263w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a>Politik zu kommen, unternahm die &#8222;Sozialdemokratische Landesorganisation der internationalen Arbeitervereine in der Schweiz&#8220; Fusionsverhandlungen mit der Sozialdemokratischen Partei. Diese Verhandlungen und der Krieg, der im Allgemeinen Arbeiter-Bildungs-Verein zur Folge hatte, dass die ausl\u00e4ndischen Mitglieder stark zur\u00fcckgingen und dadurch die Schweizer Mitglieder zur Mehrheit wurden, f\u00f6rderte die Verschmelzung. So fand dann am 8. Mai 1917 die letzte Generalversammlung des Allgemeinen Arbeiter-Bildungsvereins von Winterthur statt. Dessen Sektion, die Speisegesellschaft, wurde zu einem eigenst\u00e4ndigen Verein. Dies nicht ganz ohne Geburtswehen, verwehrte doch das Bezirksgericht der &#8222;Spisi&#8220;, in ihrem neuen Namenszug das Wort \u201eGenossenschaft\u201c zu verwenden. Beh\u00f6rdlich wurde dann der Name &#8222;Speisegesellschaft Winterthur, vormals Allgemeiner Arbeiter-Bildungsverein&#8220; f\u00fcr den Eintrag ins Grundbuch freigegeben.<\/p>\n<p>Der neue Verein trat das Erbe der Liegenschaft Steinberggasse 31 an. Die \u201eSpisi\u201c war nun selbst\u00e4ndig und hatte keine R\u00fcckendeckung mehr. Damit der Betrieb unterbruchslos weitergef\u00fchrt werden konnte, wurden die Statuten der Speisegenossenschaft des Allgemeinen Arbeiter-Bildungs-Vereins lediglich modifiziert und mit einem Nachtrag versehen, der nicht den Zweck des Vereins, sondern nur die Mitgliedschaft regelte.<\/p>\n<p>Daraus ergab sich aber, dass die Hausverwaltung, der Pensionsbetrieb, der Zigarren- und Ansichtskartenverkauf und die Bibliothek eigenst\u00e4ndige Rechnungen f\u00fchren mussten. Es wurde angestrebt, dass jeder Teilbereich selbsttragend sei. Mit dem Zins und dem Ertrag aus der Vermietung des Ladenlokals wurde der Geb\u00e4udeunterhalt bestritten und die Modernisierung des Betriebs finanziert. In sp\u00e4teren Jahren wurde der noch verbleibende kleine \u00dcberschuss bei befreundeten Organisationen zu einem minimalen Zinsfuss angelegt.<\/p>\n<p>Insbesondere f\u00fcr die Schneider-Genossenschaft, die Genossenschaftsschreinerei, das Bau-Werk, die Genossenschafts-Buchhandlung, die Naturfreunde (Bau des &#8222;Seeg\u00fcetli&#8220;) und die Kinderfreundeorganisation (Ferienhaus &#8222;Grossegg&#8220;) war die &#8222;Spisi&#8220; begehrte Kreditgeberin. Noch in j\u00fcngster Zeit hat sie die Anteilscheine der Volkshaus- genossenschaft erneuert, sich an der Genossenschaft &#8222;Widder&#8220; beteiligt und der Pressunion Winterthur mit einem Grundpfanddarlehen ausgeholfen.<\/p>\n<h5>Die Organisation des Pensionsbetriebs<\/h5>\n<p>Die Seele des Pensionsbetriebes war der hauptamtlich angestellte Verwalter, dem meistens eine K\u00f6chin, zwei K\u00fcchenm\u00e4dchen und zwei Serviererinnen beigegeben waren. Seine Hauptaufgabe bestand darin, die t\u00e4glichen Lebensmittel und Getr\u00e4nke m\u00f6glichst billig einzukaufen, aber auch gen\u00fcgend Wintervorr\u00e4te anzulegen. Most und Kartoffeln wurden direkt bei den Bauern eingekauft und mit dem selbstgemachten Sauerkraut im eigenen Keller gelagert. Aber auch Brennstoff f\u00fcr K\u00fcche und Heizung musste organisiert werden, was w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs eine besonders schwierige Aufgabe war.<\/p>\n<figure id=\"attachment_67\" aria-describedby=\"caption-attachment-67\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Steibi_1900_lr-e1452701305246.jpg\" rel=\"attachment wp-att-67\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-67 size-full\" src=\"http:\/\/www.speisegesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Steibi_1900_lr-e1452701305246.jpg\" alt=\"Steibi_1900_lr\" width=\"600\" height=\"313\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-67\" class=\"wp-caption-text\">Steinberggasse um 1920<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Betrieb konnte aber nur funktionieren, weil die Pension\u00e4re sich einer strengen Lokalordnung unterziehen mussten. Sie bezahlten ihre Mahlzeiten in der Regel f\u00fcr eine Woche im Voraus. Die ausgestellten Gutscheinkarten wurden von einem gew\u00e4hlten Kontrolleur oder dem Verwalter bei jeder Mahlzeit mit einer Lochzange entwertet. Nicht eingenommene Mahlzeiten verfielen, ausser man hatte sich am Vortage abgemeldet. In den Speises\u00e4len waren lange Tische und B\u00e4nke aufgestellt, an die man sich aber erst setzen durfte, wenn sie fertig gedeckt waren. Die Speisen wurden in grossen Sch\u00fcsseln und Platten aufgetragen. Aus diesen konnten sich die Pension\u00e4re selbst bedienen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber 150 Jahre Nahrung f\u00fcr K\u00f6rper und Geist&#8230; Die Geschichte der Winterthurer Speisegesellschaft f\u00fchrt zur\u00fcck in die Zeit als sich in Winterthur die Arbeiterschaft zu organisieren begann. Die nachfolgende Geschichte basiert auf der Jubil\u00e4umsschrift \u00ab125 Jahre Speisegesellschaft Winterthur vorm. 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